Freie Wähler treffen Vorsitzenden der Bayerischen Trachtenjugend
Zu einem Meinungsaustausch trafen sich die Abgeordneten Hubert Aiwanger, Fraktionsvorsitzender, Thorsten Glauber, jugendpolitischer Sprecher und Florian Streibl, rechtspolitischer Sprecher, mit dem 1. Vorsitzenden der Bayerischen Trachtenjugend, Günther Frey. Übereinstimmung herrschte darin, dass es gerade im Bereich der Jugendarbeit wichtig sei, Werte zu vermitteln und für den Erhalt von Tradition und Kultur zu sorgen. Die Freien Wähler haben bereits einen Dringlichkeitsantrag im Landtag gestellt, in dem sie fordern, dass die bayerische Kultur in das immaterielle Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wird. Darin werde auch explizit auf die Gefährdung der bayerischen Kultur durch billige Kommerzialisierung hingewiesen, so Streibl.
Aiwanger: „Kultur, Brauchtum und regionale Verwurzelung ist in einer globalisierten Welt wichtiger denn je, um den Menschen ein Gefühl von Heimat zu geben. Vereine tragen einen großen Teil dazu bei, indem sie für überschaubare Strukturen und eine Verortung der Menschen im sozialen Umfeld sorgen.“ Bildung werde nicht nur in der Schule, sondern auch in den Vereinen vermittelt. Insbesondere für die Ausbildung der Sozialkompetenz leisten sie einen wertvollen Beitrag. Bayern sei bei der Vereinsarbeit zwar gut aufgestellt, gerade im Bereich der Förderung der Jugendarbeit sei aber mehr Anstrengung von Seiten der Staatsregierung nötig, so Glauber.
Wichtig sei laut Frey aber auch, dass der „wahre“ Charakter von Kultur erhalten bliebe. Als Beispiel nannte er die Aktion „Nikolaus statt Weihnachtsmann“, bei der „echte“ Schoko-Nikoläuse – angelehnt an das historische Vorbild des Bischofs Nikolaus – anstelle der kommerzialisierten Version, des Weihnachtsmannes, hergestellt werden. Diese Aktion sei überaus begrüßenswert, so die einhellige Meinung.







