Freie Wähler-Vorsitzender Hubert Aiwanger zu Besuch beim Bayerischen Jagdverband
Hubert Aiwanger, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, ist zu einem Gespräch mit dem Bayerischen Jagdverband (BJV) zusammengekommen. Der Rottenburger Landwirt, der als passionierter Jäger die Sorgen und Nöte der Zunft genau kennt, diskutierte mit dem Präsidenten des BJV, Prof. Dr. Jürgen Vocke und dessen Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Reddemann über jagdliche Themen.
Es herrschte Einigkeit, die forstlichen Verbissgutachten transparenter gestalten zu wollen und den betroffenen Revierinhabern die Ergebnisse des jüngsten Gutachtens zugänglich zu machen.
Auch bei der umstrittenen Neuregelung zum Waffenrecht in Deutschland gab es große Übereinstimmung. In einem Dringlichkeitsantrag fordern die Freien Wähler im Bayerischen Landtag, auf die von Schwarz-Gelb geplante Erhöhung von Gebührensätzen im Waffenrecht zu verzichten
Prof. Dr. Vocke dankte Aiwanger auch für dessen Eintreten gegen den Einsatz von Nachtzielgeräten bei der Bejagung von Schwarzwild: „Die Jagd mit Nachtzielgeräten wird zwar kurzfristig zu einer Erhöhung des Abschusses führen, aber langfristig dafür sorgen, dass das Wild noch scheuer wird“, so Aiwanger. „Das wiederum führt auf Dauer zu einem erhöhten Verbiss, von dem niemand profitieren wird“.
Abschließend verabredeten Aiwanger und die Vertreter des Bayerischen Jagdverbandes regelmäßige Treffen, um jagdpolitische Fragen zeitnah und sachlich beantworten zu können.






