Freie Wähler für verpflichtendes soziales Jahr

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Die Freie Wähler Landtagsfraktion war am 10. April 2010 zu Gast bei Bundespräsident Köhler in Berlin. In einem zweistündigen Gespräch mit dem Bundespräsidenten haben sich die Abgeordneten für ein verpflichtendes soziales Jahr für alle jungen Leute stark gemacht und waren damit auf breite Zustimmung des Staatsoberhauptes gestoßen. Aufgrund der verkürzten Zivildienstzeit können viele soziale Einrichtungen ihre Arbeit nicht mehr bewältigen. „Die Mitarbeit in einem Altenheim oder Krankenhaus sollte daher für alle Schulabgänger zur Pflicht werden“, sagte Fraktionschef Hubert Aiwanger auch mit Blick auf die immer brüchiger werdende Solidarität in der Gesellschaft.
Weitere Themen waren die Vorschläge der Freien Wähler für eine stärkere Vorbildfunktion von Parteien und politischen Gruppierungen, die Begrenzung von Parteispenden sowie eine effizientere Energiepolitik. Mit Blick auf die Neuordnung der internationalen Finanzmärkte und die von einem knallhart Spekulationskapitalismus aufgeworfen Probleme sprach sich die Fraktion u. a. für eine Ausweitung der Managerhaftung aus. Bonuszahlungen bei Banken, die nur mit Steuermitteln fortbestehen können, sollen nach dem Willen der Fraktion verhindert werden.
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Die Landtagsfraktion zu Gast bei Horst Köhler

- Die Teilnehmer der Gesprächsrunde mit dem Bundespräsidenten (v.l.n.r.: Armin Grein (Ehrenvorsitzender), Florian Streibl (MdL), Claudia Jung (MdL), Markus Reichhart (MdL), Michael Schwaiger (Landrat Freising), Peter Meyer (MdL), Bernhard Pohl (MdL), Manfred Pointner (MdL), Josef Niedermaier (Landrat Bad Tölz), Joachim Hanisch (MdL), Petra Wengert (Mitglied des Landesvorstand), Günther Felbinger (MdL), Horst Köhler (Bundespräsident), Josef Graubmann (Vorsitzender JFW), Prof. Dr. Michael Piazolo (MdL), Hubert Aiwanger (MdL), Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer (MdL), Tanja Schweiger (MdL), Thorsten Glauber (MdL), Alexander Muthmann (MdL); Foto: al







































