Kein weiterer Stellenabbau in bayerischen Forstbehörden
München. Vertreter des Bundes Deutscher Forstleute (BDF) sind auf Einladung von Landtagsvizepräsident Peter Meyer zu einem Meinungsaustausch mit Landtagsabgeordneten der Freien Wähler zusammengekommen. In einem mehrstündigen Gespräch diskutierten die BDF-Funktionäre mit Fraktionschef Hubert Aiwanger, Dr. Leopold Herz, forstpolitischer Fraktionssprecher, Günther Felbinger und Meyer über aktuelle Themen und Hintergründe der zahlreichen „Forstreformen“.
In der Debatte wies der BDF darauf hin, dass die Forstleute an den Grundsatz „Wald vor Wild“ gesetzlich gebunden seien, da er vom Landtag einstimmig beschlossen worden ist. Aiwanger sprach sich dafür aus, die waldbauliche Beratung für private Wäldern zu intensivieren und die Dauerkonflikte im Bereich „Verbiss“ vernünftig zu lösen.
Beide Seiten stimmten darin überein, dass es sowohl in den Bayerischen Staatsforsten (BaySF) als auch bei der Bayerischen Forstverwaltung (BayFV) keinen weiteren Revier- und Personalabbau geben dürfe. Es gibt überzeugende Gründe dafür, dass die BayFV eigenständig bleibt. Außerdem solle der Austausch unter den Mitarbeitern beider Einrichtungen verstärkt werden.






