Freie Wähler zur geplanten Anhebung der Krankenkassenbeiträge von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent

Aiwanger: Anhebung schadet der Wirtschaft – Strukturwechsel dringend nötig

Pressemitteilung vom 04.07.2010

München (do). Die drohende Anhebung der Krankenkassenbeiträge von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent ist nach Ansicht der Freien Wähler „Sand ins Getriebe der Wirtschaft“, aber gleichzeitig „logische Folge des falschen Gesundheitssystems.“ Der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, fordert, gemäß dem Konzept der „Sozialen Gesundheitsversicherung“ der Freien Wähler, alle Einkommensarten, also auch Kapitalerträge, Mieten etc. zur Finanzierung der Gesundheitskosten heranzuziehen, um so die ständig steigende einseitige Belastung des Faktors Arbeit zu beenden.

 

Weiter fordern die Freien Wähler, versicherungsfremde Leistungen wie diverse Prämien- und Bonusmodelle aus dem Katalog der Krankenkassen zu streichen. Diese gelten als Preistreiber und umfassen knapp 40 Milliarden Euro von ca. 180 Milliarden Euro des Gesamtbudgets pro Jahr. Außerdem müssten auch die Privatversicherten ins Gesamtsystem einbezogen werden, um dadurch einen sozialen Ausgleich zu schaffen. Durch Offenlegung der Rechnungen nach dem Vorbild der Privatversicherten solle zudem mehr Transparenz auch für die gesetzlich Versicherten geschaffen werden. „Im jetzigen Gesundheitssystem hat die Politik einen Fieberkranken dadurch behandelt, dass man die Temperaturanzeige am Fieberthermometer manipuliert hat. Wir müssen endlich zugeben, dass wir so nicht weitermachen können und das System von Grund auf umstrukturieren. Dafür fehlt aber Schwarz-Gelb die Kraft und der Mut“, so Hubert Aiwanger abschließend.

 

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Pressekontakt:

Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag

Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München

Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de

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