Freie Wähler fordern Verlängerung des Beschäftigungsverbots für Sexualstraftäter auf Zeitraum von zwanzig Jahren
Streibl: Missbrauch von Kindern und Jugendlichen effektiv verhindern
Pressemitteilung vom 02.12.2010
München (da). Die Freien Wähler haben im Sozialausschuss des Bayerischen Landtags gefordert, das Verbot für Sexualstraftäter, Jugendliche auszubilden oder zu beschäftigen, auf zwanzig Jahre zu verlängern. Der Oberammergauer Abgeordnete Florian Streibl, Initiator der Initiative „Missbrauch verhindern – Opfer unterstützen“, hatte zuvor kritisiert, dass bisher für Personen, die des Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen überführt wurden, nur ein fünfjähriges Beschäftigungsverbot gilt: „Jugendliche stehen erwachsenen Kollegen und Vorgesetzten meistens recht unbedarft gegenüber und sind deshalb ganz besonders schutzbedürftig."
Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, sozialpolitischer Sprecher der Freie Wähler Landtagsfraktion, unterstützt Streibls Forderung mit allem Nachdruck: „Ein fünfjähriges Beschäftigungsverbot mag zwar für bestimmte Delikte ausreichend sein; in Bezug auf Sexualstraftaten trifft dies sicherlich nicht zu!“
Ein weiterer Antrag im Rahmen der Initiative „Missbrauch verhindern – Opfer unterstützen“ wird demnächst im Verfassungsausschuss des Landtags behandelt. Darin fordern die Freien Wähler die Umsetzung eines neuen Konzepts im Rahmen des Strafverfahrens, den so genannt en „Modifizierten Täter-Opfer-Ausgleich“.
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Pressekontakt:
Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de
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