Freie Wähler zur Debatte um die Bundeswehrreform
Aiwanger greift zu Guttenberg scharf an
Pressemitteilung vom 14.08.2010
München (do). Als „nicht mehr hinnehmbar“ bezeichnet der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, „die Chaosdebatte um die Zukunft der Bundeswehr. Verteidigungsminister zu Guttenberg gibt jeden Tag eine neue Parole aus, die der vom Vortag widerspricht. Vor kurzem hat er die Abschaffung der Wehrpflicht und die Einführung einer Berufsarmee angekündigt, heute will er eine freiwillige Wehrpflicht. Erst hieß es, die Truppenstärke solle von 250.000 auf höchstens 205.000 reduziert werden, Pläne mit 175.000 seien vom Tisch - heute heißt es wieder, 156.000 werde angestrebt. Vor wenigen Wochen wurde die Wehrpflichtzeit auf 6 Monate reduziert, jetzt sind wieder 12 bis 18 Monate im Gespräch. Zu Guttenberg agiert völlig planlos mit dem Kommando ‚rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln‘. Er macht die Bundeswehr zur Chaostruppe. Wenn die Vorgesetzten in der Bundeswehr genauso handeln würden wie ihr oberster Chef, würden die Soldaten mit dem Schlafanzug ins Manöver ziehen. Ich kann Herrn zu Guttenberg nur raten, die Wehrpflicht nicht hoppla hopp abzuschaffen.“
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Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag
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Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de
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