Doppelter Abiturjahrgang
Freie Wähler stellen Heubisch schlechtes Zwischenzeugnis aus
Pressemitteilung vom 03.05.2010
München (mh). Um optimale Studien- und Forschungsbedingungen für künftige Studenten zu schaffen, fordert die Landtagsfraktion der Freien Wähler die Einrichtung einer „Koordinierungsstelle doppelter Abiturjahrgang“. Nur so könne der Ansturm auf die Hochschulen in den kommenden beiden Jahren einigermaßen geordnet bewältigt werden, betont Prof. Dr. Michael Piazolo, hochschulpolitischer Sprecher der Freien Wähler. Piazolo: „Was die Staatsregierung bisher in die Wege geleitet hat, ist aus meiner Sicht unzureichend. Immerhin steigt die Zahl der Studienanfänger um etwa ein Drittel.“ Die Koordinierungsstelle soll die G8- und G9-Abiturienten informieren, Hochschulen beraten und unterstützen sowie Praktika in Unternehmen und anderen Einrichtungen im In- und Ausland vermitteln.
Vize-Fraktionsvorsitzender Piazolo kritisiert außerdem die fehlende Vernetzung zwischen Kultus- und Wissenschaftsministerium: „Genügend Studienplätze in Bayern wird es bis 2011 wohl nicht geben. Die meisten Schüler sind aber nicht darüber informiert, was auf sie zukommt. In den Schulen macht sich deswegen große Unsicherheit breit“. Gerade hier könnte die Koordinierungsstelle Abhilfe schaffen.
Dr. Hans Jürgen Fahn, MdL der Freien Wähler und Mitglied im Ausschuss für Hochschule, Forschung und Kultur weist darauf hin, dass 2011 außer in Bayern auch in Niedersachsen und bis 2013 in sechs weiteren Bundesländern doppelte Jahrgänge an die Unis kommen. Fahn: „Trotzdem hat es die Staatsregierung nicht für nötig befunden, neue Studienplätze in NC-Fächern zu schaffen.“ Das verschärfe die Lage noch zusätzlich.
Pressekontakt:
Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@fw-landtag.de
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