Freie Wähler zu Kabinettsberatungen über Elektromobilität

Glauber: Elektromobilität gezielt fördern

Pressemitteilung vom 04.05.2010

München (do). Der energiepolitische Sprecher der Freie Wähler Landtagsfraktion, Thorsten Glauber, hat die Staatsregierung anlässlich ihrer Beratungen zur Weiterentwicklung der Elektromobilität aufgefordert, baldmöglichst eine staatliche Förderung für Elektro-Automobile zu ermöglichen. Die Politik müsse ein klares Signal zum Ausbau der Elektromobilität abgeben und die Industrie sollte alle Hebel in Bewegung setzen, diese Technik marktfähig zu machen. Glauber sagte, die nach der ‚Quelle‘-Pleite für Mittelfranken aufgelegten millionenschweren Hilfsmittel zugunsten der Elektromobilität seien ein erster Schritt in die richtige Richtung gewesen. „Allerdings sollte die Staatsregierung eine weitere Bevormundung durch Bundesverkehrsminister Ramsauer nicht länger dulden, wenn man in zehn Jahren eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen haben möchte. Ramsauer sollte nicht länger behaupten: ‚Wir haben kein serienreifes Elektromobil, deswegen lohnt sich auch eine staatliche Förderung nicht‘.“

Glauber betonte, man dürfe die Entwicklung in Deutschland nicht länger isoliert vom internationalen Marktgeschehen der regenerativen Energien betrachten. Vielmehr sei die Bundesregierung aufgefordert, auf weltweit einheitliche Standards zu drängen. Ministerpräsident Seehofer musste offenbar erst nach China reisen, um festzustellen, wie gezielt das Reich der Mitte sowohl die Entwicklung von E-Motorentechnik als auch die wichtige Speichertechnologie fördere. „Wenn wir Marktführer bleiben und mit China mithalten wollen, kommen wir um die Förderung der Elektromobilität mit staatlicher Unterstützung nicht herum; in Franken könnte diese Förderung zu einer engeren Vernetzung von Hochschule, Forschung und Industrie führen, vor allem mit den Getriebeherstellern Schäffler und SKF sowie Steuerungs- und Motorenbauer Siemens.“

Glauber setzt auf weitere Positiveffekte des emissionsfreien Autofahrens: „Die Feinstaubbelastung der in Großstädten eingerichteten Umweltzonen werden deutlich entlastet. Mit dem unterfränkischen Bad Neustadt drängt sich eine Kurstadt mit E- Motorenerfahrung für ein Pilotprojekt geradezu auf. Wenn sich die Elektromobilität aus regenerativen Energien wie der Photovoltaik, Geothermie oder der Windkraft speist, haben wir den Grundstein für die Energiewende – weg von den fossilen, hin zu den regenerativen Energieträgern – geschafft. Das bedeutet: “Know-How aus Bayern für null CO2-Emissionen. Bundesverkehrsminister Ramsauer, worauf warten Sie noch?“

 

Pressekontakt:

Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag

Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München

Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de

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