Freie Wähler zu mehr Flexibilität bei der Ferienregelung
Fahn: Familien helfen, Kommunen entlasten
Pressemitteilung vom 28.10.2010
München (do). Zur heutigen Sitzung des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag fordern die Freien Wähler eine flexible Handhabung der Ferienregelung im Freistaat. Wegen wechselnder Wochentage, beispielsweise zu Allerheiligen oder Weihnachten, haben die Herbst- oder Weihnachtsferien eine unterschiedlich lange Dauer, was die Planbarkeit der Feriengestaltung für die Familien und die Organisation von Kinderbetreuung erschwert. Außerdem verursacht ein ungünstig fallender Schulbeginn nach den Weihnachtsferien unverhältnismäßig hohe Heizkosten für den Sachaufwandsträger. Im Schuljahr 2009/10 war der Schulbeginn auf einen Donnerstag gefallen.
„Das muss nicht sein“, so Dr. Hans Jürgen Fahn, Sprecher des Arbeitskreises für Bildung und Wissenschaft der Freien Wähler. „Mit einer flexibleren Ferienregelung wollen wir Freien Wähler den Bedürfnissen von Familien nach besserer Planbarkeit von Urlaubszeiten entgegen kommen und unsere Kommunen finanziell entlasten.“ Dazu soll die festgelegte Gesamtdauer der Ferien während eines Schuljahrs von 75 Werktagen innerhalb eines Durchschnittszeitraums flexibler gestaltet werden, so dass je nach Wochentag, auf den gesetzliche Feiertage fallen, in dem einen Jahr beispielsweise 73, in einem anderen dagegen 77 Tage möglich wären, aber ein Mittelwert von 75 Ferientagen pro Schuljahr stets gewährleistet bleibt. Unterstützung dafür haben die Freien Wähler von der Landeselternvereinigung für Gymnasien und vom Bayerischen Philologenverband erhalten. Obwohl Bildung Ländersache ist, muss die von den Freien Wählern angestrebte Regelung jedoch im Rahmen der Kultusministerkonferenz umgesetzt werden. Hans Jürgen Fahn ist jedoch optimistisch, im Landtag dafür eine Mehrheit zu erhalten.
Die Freien Wähler starten darüber hinaus einen erneuten Vorstoß für einen späteren Unterrichtsbeginn. „Eine moderne Schule ist keine Paukanstalt, sondern muss den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden“, so Eva Gottstein, bildungspolitische Sprecherin der Freie Wähler Landtagsfraktion. „Wir fordern deshalb im Interesse der jungen Menschen einen späteren Unterrichtsbeginn. Das ist lernpsychologisch allemal effektiver als ein Beginn im Morgengrauen und entspricht auch europäischen Standards.“
Für weitere Auskünfte und Hintergründe zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Fahn unter 0160 / 91 783 799 zur Verfügung.
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Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de





