Studie: Bayern hinkt bei frühkindlichen Bildungseinrichtungen hinterher
Freie Wähler sehen dringenden Nachholbedarf bei Förderung von Kleinkindern
Pressemitteilung vom 28.06.2010
München (mh). Die bundesweite Analyse der Bertelsmann-Stiftung bestätigt eindeutig die Kritik der Freien Wähler an den zu geringen Investitionen im frühkindlichen Bereich in Bayern. Demnach belege der Freistaat deutschlandweit einen der letzten Plätze. „Auch wenn man die Investitionen der Kommunen für die Kinderbetreuung dazuzählt, ist in Bayern die Förderung eines Kindergartenkindes immer noch um rund 1.000 Euro geringer als die eines Grundschulkindes. Einen Gymnasiasten lässt sich die Staatsregierung sogar rund 2.000 Euro mehr kosten“, verdeutlicht Eva Gottstein, MdL der Freien Wähler und Mitglied der Kinderkommission des Bayerischen Landtags.
Und das, obwohl man wisse, dass gerade in der frühkindlichen Bildung die höchsten Erfolgschancen liegen, so Gottstein weiter. Mehrere Studien auch in Bayern würden klar belegen, dass bei entsprechender Förderung in den Anfangsjahren die Abhängigkeit des Bildungserfolges von der sozialen Herkunft gegen Null geführt werden könne. „Alles, was man in diesem Bereich investiert, kann später eingespart werden. Menschlich und volkswirtschaftlich ist das also eine ganz einfache Rechnung: Am Anfang klotzen, nicht kleckern“, betont Gottstein.
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