Zu viele Pestizide bei Importobst und -gemüse
Freie Wähler fordern stärkere Lebensmittelkontrollen
Pressemitteilung vom 03.06.2010
München (mh). Nach den alarmierend hohen Funden von Pestizidrückständen bei Importobst und -gemüse am Frankfurter Flughafen spricht sich die Landtagsfraktion der Freien Wähler für einen besseren Verbraucherschutz aus. „Importware muss denselben Qualitätsanforderungen genügen wie Inlandsprodukte. Obst, das um die halbe Welt geflogen wurde, kann nicht ‚Bio‘ sein. Die Kontrollen in Deutschland sollten intensiviert werden, da man es in vielen Ländern nicht nachprüfen kann“, betont Florian Streibl, verbraucherpolitischer Fraktionssprecher. Das betreffe aber nicht nur Gemüse und Obst, sondern beispielsweise auch Fleisch aus Südamerika oder Biofuttermittel aus der Ukraine, die erst kürzlich durch hohe Dioxinwerte in Verruf geraten waren.
Die Freien Wähler fordern außerdem, mehr auf saisonale, regionale Produkte zu setzen. „Wir müssen die Vermarktung von Lebensmitteln aus der Region stärken und eine sichere Herkunftskennzeichnung garantieren. Das stärkt das Vertrauen der Konsumenten und ist der beste Verbraucherschutz“, schlägt Ulrike Müller, ernährungspolitische Fraktionssprecherin, vor.
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Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.OberjasperNOSPAM@FW-Landtag.NOSPAM.de
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