Ehemaliger CSU-Fraktionschef Glück fordert Merkel zu möglichst raschem Ausbau erneuerbarer Energien auf
Glauber: Freie Wähler sehen ihr Konzept zur regionalen Energieoffensive bestätigt
Pressemitteilung vom 01.09.2010
München (do). Die Freie Wähler Landtagsfraktion hat mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZDK) und früherer CSU-Fraktionschef, sich in einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel für einen beschleunigten Ausbau regenerativer Energien ausgesprochen hat.
Dr. Hans Jürgen Fahn, umweltpolitischer Sprecher der Freie Wähler Landtagsfraktion sagte, für das ZDK sei die Entwicklung und Förderung erneuerbarer Energien inzwischen schon aus ethischen Gründen vorrangig. „Mit der Feststellung, dass eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke den Ausbau regenerativer Energien weder direkt noch indirekt behindern darf, trifft Glück genau den Nerv der Bürgerinnen und Bürger. Es ist das erste Mal, dass sich ein ehemaliger Spitzenpolitiker der Regierungspartei CSU so deutlich von der einseitigen Orientierung auf fossile Energieträger distanziert und die schwarz-gelbe Bundesregierung mit klaren Worten zu einem Umdenken auffordert.“
Thorsten Glauber, energiepolitischer Fraktionssprecher der Freien Wähler, unterstützt Glücks Appell an die Bundesregierung ebenfalls: „Glück hat vollkommen recht: Es muss endlich Schluss sein mit der Behinderung regenerativer Energien; wir benötigen stattdessen Planungs- und Investitionssicherheit sowie ein umfassendes und überzeugendes Energiekonzept! Wir Freie Wähler fühlen uns durch Glücks Äußerungen in unserem Konzept zur regionalen Energieoffensive mehr als bestätigt! Erst gestern Abend fand im niederbayerischen Kumhausen vor rund 100 interessierten Bürgern die erste von landesweit über 50 Informationsveranstaltungen der Freien Wähler zur dezentralen Energieversorgung statt. Unser Ziel ist es, positive Beispiele aus den Kommunen in 71 Landkreisen und 25 kreisfreien Städten aufzuzeigen, zu dokumentieren und zu diskutieren. Jede Kommune braucht ein eigenes Energiekonzept - weil man sich auf Schwarz-Gelb in Bund und Freistaat leider nicht verlassen kann.“
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Pressekontakt:
Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de
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