Zur Forderung von Landesbischof Friedrich nach Wertebildung und kleineren Klassen

Aiwanger: Friedrich trifft Nagel auf den Kopf

Pressemitteilung vom 29.07.2010

München. Die Forderung von Landesbischof Johannes Friedrich anlässlich seiner heutigen Rede zur Verleihung des Bayerischen Verdienstordens nach mehr "Wertebildung" und kleineren Klassen findet bei den Freien Wählern volle Unterstützung. Freie Wähler-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Wer die Reden genau verfolgt hat, konnte sich eines gewissen Schmunzelns nicht erwehren. Erst lobt Ministerpräsident Seehofer das bayerische Bildungssystem als das beste von Deutschland, anschließend geht Landesbischof Friedrich ans Pult und stellt fest, dass das bayerische Bildungssystem international nur im Durchschnitt liegt, mehr Wertebildung anstatt reiner Wissensvermittlung nötig sei und in Klassen über 30 Kinder kein guter Unterricht mehr möglich sei. Wir geben ihm hier völlig recht, sehen aber schon ab 25 Kindern einen guten Unterricht als äußerst schwierig an. Bleibt zu hoffen, dass sich die bayerische Staatsregierung die Worte des Kirchenmannes zu Herzen nimmt und das durchaus verbesserungsfähige Bildungswesen hierzulande optimiert."

 

 

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