Freie Wähler Landtagsfraktion zum Beschluss des BayernLB-Verwaltungsrates
Pohl: Klage gegen Vorstände nur erster Schritt
Pressemitteilung vom 26.10.2010
München (do). Die Freie Wähler Landtagsfraktion hat mit Genugtuung auf die Ankündigung des Verwaltungsrates der Landesbank BayernLB reagiert, wegen des Milliardenverlustes beim Kauf des maroden Kärntner Finanzinstituts Hypo Group Alpe Adria (HGAA) die seinerzeit verantwortlichen Vorstandsmitglieder auf Schadensersatz zu verklagen. Ihr Landesbankexperte Bernhard Pohl meinte jedoch, dies könne nur der erste Schritt sein. „Nun müssen auch die damals verantwortlichen Verwaltungsräte vor den Kadi; der Kauf der amerikanischen ABS-Schrottpapiere und der HGAA ist schließlich von Vorstand und Verwaltungsrat gleichermaßen zu verantworten.“
Eine Vorverurteilung, wie von der CSU unterstellt, kann Pohl darin jedoch nicht erkennen: „Unser gemeinsamer Dringlichkeitsantrag mit SPD und Grünen, den Weg für Haftungsprozesse gegen die ehemaligen Verwaltungsräte frei zu machen, dient einer objektiven Aufarbeitung durch unsere Gerichte. Diese einzuschalten ist bei dem größten Finanzskandal der bayerischen Geschichte ein richtiger und angemessener Weg. Sollten die jetzt Verantwortlichen die Ansprüche jedoch nicht weiterverfolgen und verjähren lassen, müssen sie damit rechnen, wegen Untreue belangt und ihrerseits auf Schadensersatz in Anspruch genommen zu werden.“
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Pressekontakt:
Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de
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