Freie Wähler fordern die Staatsregierung auf, endlich die flächendeckende medizinische Versorgung zu sichern
Vetter: Regierung soll sich an eigene Kabinettsbeschlüsse halten
Pressemitteilung vom 27.10.2010
München (da). Die Freie Wähler Landtagsfraktion kritisiert, dass eine Landarzt-Praxis nach der anderen schließen muss, weil sich kein Nachfolger findet, jedoch aus dem Bayerischen Gesundheitsministerium bisher nur Lippenbekenntnisse zu vernehmen sind. Dabei hatte das Kabinett im März diesen Jahres selbst ein Maßnahmenpaket beschlossen, das die flächendeckende medizinische Versorgung in ganz Bayern auch in Zukunft gewährleisten soll. Dr. Karl Vetter, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion, kritisiert: „In vierzehn bayerischen Landkreisen ist im Vergleich zu 2007 die Zahl der Hausärzte stark zurückgegangen - teilweise um zwanzig Prozent und mehr. Der Altersdurchschnitt der bayerischen Ärzte liegt inzwischen bei knapp fünfzig Jahren. Viele gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand und haben keinen Nachfolger für ihre Praxis.“ Er mahnt dringende strukturelle Initiativen an wie eine verbesserte Bedarfsplanung, den Abbau von Bürokratie, Arbeitsentlastung und den Aufbau von Filialpraxen. Zudem sei Kreativität gefragt, wenn es darum geht, die Weiterbildung für Allgemeinmediziner zu fördern und das Berufsbild des Landarztes attraktiver zu gestalten.
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Pressekontakt:
Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de
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