Freie Wähler fordern durchdachtes bildungspolitisches Gesamtkonzept

Gottstein: Gemeinschaftsschule kein Allheilmittel gegen Bildungsmisere im Freistaat – neue Wege zulassen!

Pressemitteilung vom 25.10.2010

München (do). Die Freie Wähler Landtagsfraktion hat die Bayerische Staatsregierung aufgefordert, eine ganzheitliche Bildungskonzeption vorzulegen und sich zielführenden Ideen der Oppositionsfraktionen im Bayerischen Landtag nicht länger zu verschließen. Ihre bil­dungspolitische Sprecherin, Eva Gottstein, sagte: „Obwohl wir uns eindeutig zum gegliederten Schulwesen bekennen, stehen wir im Gegensatz zur Staatsregierung nicht reflexartig allen Versuchen von Schulentwicklung ablehnend gegenüber“. Jenseits aller Schulstrukturdebatten fordern die Freien Wähler ein durchdachtes bildungspolitisches Ge­samtkonzept, das sich nicht nur auf die Schule erstreckt, sondern sowohl den Bereich der frühkindlichen Bildung als auch den Aspekt des lebenslangen Lernens beinhaltet - also ein Konzept für die Zeit vor, während und explizit auch nach Ende der Schullaufbahn.

Ein weiteres Kernanliegen der Freien Wähler ist der Erhalt wohnortnaher Schule. „Hier kann die Gemeinschaftsschule mit einem durchdachten pädagogischen Konzept unter Umständen Lösungsansätze bieten; sie ist aber sicherlich kein Allheilmittel gegen die derzeitigen Probleme im Schulbereich“, so Gottstein weiter.  Für die Freien Wähler ist die Förderung kreativer Modelle vor Ort, also die regionale Schulentwicklung, ebenso wichtig wie mehr Schulautonomie. Vor diesem Hintergrund soll den einzelnen Schulfamilien und Kommunen auch mehr Handlungsspielraum für passgenaue Lösungen vor Ort eingeräumt werden. „Anstatt jeden Änderungsversuch im Schulbereich schon im Keim zu ersticken, sollten wir an dieser Stelle mehr Vertrauen und auch mehr Schulentwicklung wagen“, so Gottstein weiter.

Freie Wähler – Politik mit gesundem Menschenverstand

 

Pressekontakt:

Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag

Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München

Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de

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