Freie Wähler zu gesundheitlichen Folgen von Mobilfunkstrahlen

Fahn: Grenzwerte müssen gesenkt werden

Pressemitteilung vom 14.07.2010

München (mh). Die Fraktion der Freien Wähler fordert in einem Antrag im Plenum des Bayerischen Landtags einen besseren Schutz der Bürger vor Mobilfunkstrahlen. „Die in Deutschland gültigen Grenzwerte wurden 1952 unter politischen Aspekten festgelegt und seitdem nicht mehr aktualisiert. In der Zwischenzeit haben sich viele neue wissenschaftliche und gesundheitliche Erkenntnisse ergeben, die endlich berücksichtigt werden müssen“, betont Dr. Hans Jürgen Fahn, MdL und umweltpolitischer Fraktionssprecher der Freien Wähler. In Frankreich werde momentan in einem Pilotprojekt eine Mobilfunkstrahlung getestet, deren Stärke nur einem Hundertstel des deutschen Grenzwertes entspreche. Fahn schlägt vor, diesen Modellversuch, bei dem mit vielen kleinen Senderanlagen anstelle von Antennen mit konzentrierter Richtstrahlung gearbeitet wird, auch in Bayern zu prüfen.

Die Freien Wähler appellieren an die Staatsregierung, dem Gesundheitsschutz im Bereich der Belastung durch Mobilfunkstrahlung mehr Bedeutung als bisher beizumessen. Ohne Panik zu verbreiten, müssten die Ängste der Bevölkerung ernst genommen werden. Es fehlten noch immer Langzeitstudien zu den Folgen elektromagnetischer Strahlung. Fahn: „Die Telekommunikationsindustrie wird niemals der ersten Schritt gehen. Hier muss die Politik den nötigen Anstoß geben.“

 

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Pressekontakt: Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de

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