Rückblick auf die gestrige Bundespräsidentenwahl

Aiwanger: Entwürdigendes Schauspiel durch Schwarz-Gelb

Pressemitteilung vom 01.07.2010

München. Rückblickend auf die gestrige Bundespräsidentenwahl zeigt sich Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler, weiter empört über das „entwürdigende Schauspiel, das Schwarz-Gelb bei der Bundesversammlung abgezogen hat. Sie haben die Würde des Bundespräsidentenamtes nachhaltig beschädigt. Aus parteitaktischen Gründen wurden Merkel und Wulff am Nasenring vorgeführt. Erst beim dritten Wahlgang haben die schwarz-gelben Wahlmänner und –frauen Wulff bestätigt, um quasi allen zu zeigen, wo der Hammer hängt. Damit sehe ich die Forderung der Freien Wähler erneut bestätigt, dass es dringend geboten ist, den Bundespräsidenten direkt vom Volk wählen zu lassen. Wir brauchen einen Bürgerpräsidenten, keinen Spielball von Parteistrategen.“

Das Verhalten der Linkspartei bewertet Aiwanger als „Schlag ins Gesicht derjenigen, die für den Mauerfall auf die Straße gegangen sind und Stasi-Zentralen gestürmt haben. Hätte die Bevölkerung in den neuen Bundesländern den Präsidenten direkt wählen können, hätte es mich sehr gewundert, wenn sie Gauck als nicht wählbar angesehen hätte, wie es die Linkspartei gemacht hat. Damit stellt sich die Linke neben die Gesellschaft und beweist, dass es nur Makulatur ist, wenn sie als Interessenvertreter der Menschen in den neuen Bundesländern auftreten. Die Erfahrung der gestrigen Bundesversammlung hat gezeigt, dass wir so nicht weitermachen können.“


Freie Wähler – der Mensch im Mittelpunkt.


Pressekontakt:
Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de