Freie Wähler zur Fortsetzung des Landesbank-Untersuchungsausschusses

Aiwanger: Schmidt und Berlin müssen endlich hinter Gitter

Pressemitteilung vom 26.09.2010

München (do). Am kommenden Dienstag setzt der Landesbank-Untersuchungs­ausschuss des Bayerischen Landtags seine Arbeit fort. Vor diesem Hintergrund fordert Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler, die beiden zentralen Figuren bei der Pleite des Kärntner Finanzinstituts Hypo Group Alpe Adria (HGAA) hinter Schloss und Riegel zu bringen.

„Aus meiner Sicht ist die Sache völlig klar: Wer wie Ex-Landesbankchef Werner Schmidt und Ex-HGAA-Boss Tilo Berlin hinter einem solch gewaltigen Milliar­dendesaster steckt, darf nicht länger frei herumlaufen. Alles deutet darauf hin, dass zumindest Schmidt die HGAA wissentlich überteuert gekauft hat – und das auf Steuerzahlerkosten. Bayern sollte sich an unseren österreichischen Nachbarn ein Beispiel nehmen, die den ehemaligen Vorstandsvor­sitzenden der HGAA, Wolfgang Kulterer, längst festgenom­men haben. Es ist merkwürdig, dass die bayerischen Justiz­behörden nicht ähnlich handeln und damit das mutmaßliche Ganoven-Trio Kulterer – Schmidt – Berlin vollständig festsetzen. Dies erscheint mir wichtig, damit insbesondere Berlin und Schmidt sich nicht mit anderen Zeugen vor deren Aussagen im Untersu­chungsausschuss absprechen können.“

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Pressekontakt:

Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag

Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München

Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de

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