Freie Wähler zur Erhaltung der Landesfreiwilligendienste
Bauer: Schnell handeln, um den Wegfall des Zivildienstes auch langfristig aufzufangen
Pressemitteilung vom 5.11.2010
München (da). Die Freie Wähler Landtagsfraktion nimmt die vom Bundesrat heute beschlossene Entscheidung, die bestehenden Freiwilligendienste der Länder erhalten zu wollen, kritisch zur Kenntnis. Dr. Peter Bauer (Univ. Lima), sozialpolitischer Sprecher der Fraktion, fordert, vor allem das bewährte Freiwillige Soziale (FSJ) und Ökologische Jahr (FÖJ) nicht nur zu erhalten, sondern finanziell zu stärken: „Schnelles Handeln ist hier unerlässlich!“ Vor allem aber fordert er ein nachhaltiges Gesamtkonzept, um die Aussetzung der Wehrpflicht aufzufangen. „Wir brauchen hier keine Flickschusterei. Ich bin fassungslos, dass der Bund die Spitzenverbände nicht einmal anhört, sondern, wie so oft, konzeptlos kurzfristige Ideen umzusetzen versucht“, so Bauer weiter. Der Bundesrat hat sich außerdem dafür ausgesprochen, die bestehenden Länderangebote parallel zu einem eigenen Bundes-Freiwilligendienst fortzuführen. Thorsten Glauber, jugendpolitischer Sprecher, hält die Parallelstruktur für ungeeignet, da extrem kompliziert: „Wir brauchen eine einheitliche Regelung, eine klare Richtung, was passieren soll, wenn wir aus dem Wehrdienst aussteigen. Die zahlreichen Jugendlichen, die sich in der Freiwilligenarbeit engagieren, sollen endlich einen einheitlichen Stellenwert bekommen, Bonuspunkte – und gesellschaftliche Anerkennung.“
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Pressekontakt:
Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de
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