Zur Debatte um Atomkraftwerke und erneuerbare Energien

Studie gibt Freien Wählern Rückenwind

Pressemitteilung vom 17.08.2010

München (mh). Die neueste Studie des Forschungsverbundes Erneuerbare Energien (FVEE), die dem Bundesumweltministerium vorgelegt wurde, bestätigt die Forderung der Freien Wähler, Bayern in 20 bis 30 Jahren komplett mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Laut FVEE-Sprecher Prof. Dr. Wladimir Dyakonow von der Uni Würzburg gelte dies aber unter der Bedingung, dass die Forschung auf diesem Gebiet weiterhin intensiviert werde. Thorsten Glauber, MdL und energiepolitischer Sprecher der Freie Wähler Landtagsfraktion, plädiert daher dafür, das Potenzial der erneuerbaren Energien noch besser zu nutzen, da es wesentlich höher als der Energiebedarf sei: „Wenn wir die kommunale Selbstversorgung mit erneuerbaren Energien ausbauen, benötigen wir keine Atomenergie und fossilen Kraftwerke mehr.“

Um dieses Ziel zu erreichen, müsse aber auch die Energieeinsparung noch deutlich verstärkt werden, betont Dr. Hans Jürgen Fahn, MdL und umweltpolitischer Fraktionssprecher. Er verweist dabei auf das Nachbarland Hessen, das kürzlich beschlossen hat, alle landeseigenen Neubauten mit einer Dämmung wie bei Passivhäusern zu versehen. Fahn: „Wir fordern die Bayerische Staatsregierung auf, den gleichen Weg zu gehen, denn auf die Vorbildfunktion des Staates kommt es bei der Energieeinsparung an.“ Immerhin hätten in Bayern inzwischen 16 von 71 Landkreisen entschieden, eine hundertprozentige Erneuerbare-Energien-Region zu werden. Es müssten aber alle Landkreise mitmachen, um den Freistaat an die Spitze zu bringen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:

http://www.fvee.de/fileadmin/politik/10.06_FVEE-Eckpunktepapier.pdf

 

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Pressekontakt:

Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag

Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München

Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de

 

 

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