Freie Wähler fordern Versachlichung der Integrationsdebatte
Aiwanger: Integrationsdefizite gezielt ausräumen - Ideologien zurückstellen!
Pressemitteilung vom 14.10.2010
München. Die Freien Wähler kritisieren den parteipolitisch motivierten öffentlichen Schlagabtausch um das Thema Integration als "kontraproduktiv".
Freie Wähler Fraktionsvorsitzender Hubert Aiwanger: „Die CSU zündelt ganz gezielt, um von ihrem Versagen auf diesem und anderen Politikfeldern abzulenken, Rot-Grün geht an die Decke, wenn auf Integrationsprobleme hingewiesen wird. Beide Verhaltensweisen erschweren die Integration, weil Bevölkerungsgruppen aus parteipolitischen Gründen emotionalisiert und gegeneinander aufgehetzt werden. Wir müssen zielgerichtet die Hürden aus dem Weg räumen, die einer gelungenen Integration im Wege stehen. Beginnend mit dem frühkindlichen Spracherwerb über bessere Qualifikation von Migranten, bis hin zu einer fairen Chance auf Teilhabe kommen wir dem Ziel näher als mit den beiden erhobenen moralischen Zeigefingern: ‚Du musst Dich integrieren!‘ und ‚Du darfst die Migranten nicht kritisieren!‘. Integration kann nur ‚von unten‘ gelingen, wenn sich die Menschen gegenseitig akzeptieren. Dazu muss die Politik die Rahmenbedingungen schaffen. Dies ist bis jetzt zu wenig passiert.“
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Pressekontakt:
Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de
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