Zum aktuellen Gutachten des TÜV Süd über Sicherheitsmängel am Atomkraftwerk Isar 1

Aiwanger: Weiterbetrieb von Isar 1 ist verantwortungslos

Pressemitteilung vom 11.08.2010

München. Als „absolut verantwortungslos“ hat der Vorsitzende der Freien Wähler und Landtagsabgeordnete der Region Landshut Hubert Aiwanger den von der Staatsregierung geplanten Weiterbetrieb des Atomkraftwerks Isar 1 bezeichnet: „Wenn Isar 1 gegen den Absturz eines Passagierflugzeugs nicht ausreichend gesichert ist, obwohl sich der Münchner Flughafen vor der Haustür befindet und die Maschinen ihre Warteschleifen in unmittelbarer Nähe fliegen, dann dreht sich mir der Magen um. Spätestens seit dem berüchtigten 11. September müssten wir wissen, was passieren kann, absichtlich oder unabsichtlich.“

Es sei auch „rausgeschmissenes Geld“, jetzt weitere Nachrüstungen im Sicherheitsbereich von Isar 1 vorzunehmen, so Aiwanger: „2011 ist laut Atomkonsens Schluss, und dabei muss es bleiben“. Aiwanger greift auch die Landshuter CSU-Stadtratsfraktion an, die sich zwar kürzlich für eine Abschaltung von Isar 1 im Jahr 2011 ausgesprochen hat, „jetzt aber offensichtlich zurückrudert und im Gegenzug für die Abschaltung von Isar 1 den Weiterbetrieb von Isar 2 über das vereinbarte Abschaltdatum 2020 hinaus aushandeln will. Dieser Kuhhandel ist absolut unakzeptabel. Wenn Isar 1 unsicher ist, dann muss es abgeschaltet werden, unabhängig von der Laufzeit anderer Reaktoren. Alles andere ist Erpressung auf Kosten der Sicherheit.“

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Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München

Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de

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