Zur Bewertung der dritten Startbahn durch den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof
Aiwanger: Jetzt aus dem Projekt dritte Startbahn aussteigen!
Pressemitteilung vom 22.12.2011
München. Vor dem Hintergrund der jüngsten Äußerung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes, welcher der Flughafen München GmbH (FMG) nahegelegt hat, vom „Recht auf Sofortvollzug keinen Gebrauch zu machen“, fordert der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, die Staatsregierung und die FMG auf, „jetzt aus dem Projekt dritte Startbahn auszusteigen.“ Aiwanger: „Die Fluggastzahlen geben mindestens die nächsten zehn Jahre keinen Bedarf her für eine weitere Startbahn. Wer nur um des Rechthabens willen am Bau festhält, ist ein Ideologe und Steuergeldverschwender. Ich rate Seehofer dringend, jetzt die Reißleine zu ziehen und der Vernunft eine Chance zu geben.“ Der Flughafengesellschaft wirft Aiwanger vor, „den Bedarf künstlich herbei zu rechnen und weder Alternativen, wie beispielsweise den Ersatz von Kurzstreckenflügen durch die Bahn, noch die negativen Auswirkungen einer dritten Startbahn auf andere Flughäfen, wie zum Beispiel auf den Flughafen Nürnberg, ausreichend geprüft zu haben.“
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Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im Bayerischen Landtag
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Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 – 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de
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