Bildung

Kleinere Klassen, autonomere Schulen: Damit Kinder leichter fürs Leben lernen

Bildung ist mehr als die bloße Vermittlung von Wissen: Zu guter Bildung gehört, das Mit- und Nachdenken zu fordern und zu fördern sowie Kinder zu befähigen, ihr Wissen und ihre Gedanken mit anderen auszutauschen. Bildung soll Kinder zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten heranreifen lassen, ihnen die Werte unseres Gemeinwesens vermitteln und sie auf das Leben in der Gesellschaft vorbereiten. So lernen sie, gerne Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Vernetzung von Unterricht und Betreuung

Eine gute Bildungspolitik soll sich am Wohl des Kindes orientieren, das Kind fördern und fordern, ohne aber es zu überfordern. Jedem Kind stehen gleiche Chancen zu – egal, aus welcher sozialen Schicht es stammt. Bildung muss in das Leben vor Ort eingebettet sein. Die Politik sollte deshalb ein durchdachtes Gesamtkonzept für Bildung vor, in, neben und nach der Schule bieten.

 

Nachhaltigkeit statt „Häppchenwissen“

Die FREIEN WÄHLER fordern eine höhere Qualität des Unterrichts bei gut ausgebildeten und hoch motivierten Lehrern. Wissen soll nachhaltig vermittelt werden, die Schüler aufs Leben und nicht nur auf die nächste Prüfung vorbereiten. Dies setzt voraus, dass die aktuellen Lehrpläne entsprechend „entrümpelt“ werden. Kleine Klassen, großer Erfolg: Zur individuellen und modularen Förderung der Kinder muss Bayern seine Lehrerplanstellen aufstocken und ein Ganztagsschul-Konzept ausarbeiten.

 

Bürokratie reduzieren, Kommunikation ausbauen

So viel Zentralismus wie nötig – so viel Freiheit wie möglich: Die FREIEN WÄHLER fordern mehr Autonomie für die einzelnen Schulen. Weniger Bürokratie würde den Bildungsbetrieb wieder auf Vordermann bringen. Das beinhaltet auch, dass sich Sozial-, Kultus- und Wissenschaftsministerium künftig besser abstimmen. Bundesweite Bildungsstandards sollen sich am bayerischen Niveau orientieren.

 

Schulen für Schüler schaffen,
Eltern miteinbeziehen
Die bayerischen Schulen sind den Erfordernissen der Kinder und Jugendlichen anzupassen – z. B., was Schulhausgestaltung und Unterrichtsbeginn anbelangt. Die Eltern sollen am Schulalltag ihrer Kinder teilhaben. Dieses Engagement zum Wohle des Nachwuchses ist bei Bedarf auch einzufordern.