Antrag der Abgeordneten Hubert Aiwanger, Tanja Schweiger, Dr. Hans Jürgen Fahn, Prof. (Univ Lima) Dr. Peter Bauer, Claudia Jung und Fraktion (FW)

 

Stärkung der ambulant betreuten Wohngemeinschaften

 

Der Landtag wolle beschließen:

Die Staatsregierung wird aufgefordert, mehr als bisher die ambulant betreuten Wohngemeinschaften zu fördern, insbesondere ist die Anschubfinanzierung mindestens zu verdoppeln und ein Konzept zu entwickeln, wie ambulant betreute Wohngemeinschaften flächendeckend eingeführt werden können.

 

Begründung: Die Zahl der älteren Bürger in Deutschland und in Bayern nimmt immer mehr zu. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wird der Anteil an Personen, die 60 Jahre oder älter sind, bis 2050 von 24,9 Prozent (2005) auf 39 Prozent steigen. Neben der häuslichen Pflege und stationären Pflegeeinrichtungen gewinnt ein dritter Baustein, nämlich die ambulant betreuten Wohngemeinschaften, immer mehr an Bedeutung. Das öffentliche Interesse ist sehr groß, auch deshalb, weil hier die Mieter grundsätzlich bis an ihr Lebensende in dieser Wohngemeinschaft leben können. Bisher gibt es in Bayern im Gegensatz zu anderen Bundesländern nur 130 solcher Wohngemeinschaften, die max. eine Anschubfinanzierung von bis zu 40.000 Euro erhalten.

 

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